Sommerprogramm 2026

TAGESFAHRTEN

Sa., 06.06.
08:30 Uhr

Velden und Umgebung | Dr. Martina Außermeier
Abfahrt 8:30 Uhr (ZOB) Hackerbrücke

Mit neun Pfarreien und 24 Kirchen ist Velden der größte Pfarrverband in der Erzdiözese München und Freising. Der Markt Velden selbst liegt an der großen Vils und die umliegenden Ortschaften sind in die beschauliche, niederbayerische und ländlich geprägte Hügellandschaft eingebettet.

Vor allem in spätgotischer Zeit wurden hier vielerorts Kirchen in Ziegel errichtet, wie die stattliche Pfarrkirche St. Peter und Paul in Velden und St. Lantpert in Kleinvelden. Mancherorts wurde schon früher gebaut, wie St. Ulrich in Untervilslern, und später weitgehend erneuert. Zahlreiche spätgotische Skulpturen zeugen von der hohen Qualität der ehemaligen Ausstattungen, die heute meist in spätere Altaraufbauten integriert sind. Besonders sehenswert ist die Madonna am Hochaltar der Pfarrkirche St. Johannes Baptist und Maria Empfängnis im Schloss Neufraunhofen, deren mit Stroh besticktes Kleid eine Besonderheit in Bayern darstellt.

Sa, 27.06.
08:30 Uhr

Markt Indersdorf | Hans Kornprobst
Abfahrt 8:30 Uhr (ZOB), Hackerbrücke

Das Thema dieser Fahrt ist das ehemalige Augustinerchorherrenstift Indersdorf. Wir beginnen mit dem Besuch des Museums, welches uns Geschichte des Stifts und die der Augustinerchorherren näherbringt.

Danach besichtigen wir die Stiftskirche. Sie wurde Mitte des 18. Jahrhunderts u. a. durch die uns nicht unbekannten Künstler Matthäus Günther und Franz X. Feichtmeier d. Ä. im Stil des süddeutschen Rokoko umgestaltet. Nun bietet sich die Gelegenheit das ehemalige Stiftsgebäude, welches heute eine erzbischöfliche Realschule und eine Fachoberschule beherbergt und deshalb nicht öffentlich zugänglich ist, zu besichtigen. Der Schwerpunkt liegt hier auf den beiden Refektorien, die nach Plänen des Graubündners Antonio Riva um 1700 entstanden.

Abschließend besuchen wir im nahegelegenen Straßbach, die Filial- und Wallfahrtskirche zur hl. Ottilia, eine inkorporierte Kirche des Augustinerchorherrenstifts, als Gegenstück zur imposanten Stiftskirche. Die Neudekorationen des 18. Jahrhunderts wurden seither nicht überarbeitet, und so konnte sich diese Kirche ihren ursprünglichen Charakter bewahren.

Sa., 11.07.
08:30 Uhr

Dachau und Umgebung
Hanns-Martin Römisch, Bernhard Skrabal, Dr. Norbert Jocher
Abfahrt 08:30 Uhr (ZOB), Hackerbrücke

Diese Fahrt führt uns in die Dachauer Gegend. Wir beginnen mit der Pfarrkirche Haimhausen, die jüngst umfassend restauriert und neuinterpretiert worden ist. Haimhausen war schon zur Agilolfingerzeit eng mit dem bayerischen Hof verbunden, im 18. Jhd. erreichten dann die Grafen von Haimhausen die Würde der Reichsgrafschaft. Sein wichtigster Vertreter war dabei Reichsgraf Sigmund, der u.a. der Begründer der Nymphenburger Porzellanmanufaktur war und das Haimhauser Schloss unter Leitung von Francois Cuvilliés durch die bedeutendsten Münchner Künstler ausstatten ließ. Wir können dabei durchaus vermuten, dass auch die Pfarrkirche Haimhausen, immerhin Grablege der Grafen, von ihrem Kunstsinn beeinflusst war, was aber im Laufe der folgenden Jahrhunderte bis zur Unkenntlichkeit verloren ging. Erst jetzt war bei der Jüngsten Maßnahme das Ringen und Qualität und stimmiger Ästhetik Leitfaden.

In Dachau Maria Himmelfahrt besuchen wir dann eine wichtige Kirche der 50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts und in Kreuzholzhausen eine ehemals wichtige Kreuzwallfahrtskirche mit einer ehedem mächtigen Bruderschaft und noch heute sehr umfassender Kreuzesikonographie.

Den Abschluss bildet wieder eine völlig neu gestaltete Kirche, die St. Anna-Kirche in Karlsfeld ebenfalls aus den frühen 1950er-Jahren.

Sa., 25.07.
08:30 Uhr

Unbekannte Kunstschätze in und um Kraiburg
Dr. Anna-Laura de la Iglesia y Nikolaus
Abfahrt 8:30 Uhr (ZOB), Hackerbrücke

Die Fahrt führt nach Kraiburg und Umgebung, eine kunsttouristisch eher unbekanntere Region, die daher viele spannende Entdeckungen verspricht.

Die Wallfahrtskirche Pürten besticht nicht nur durch ihre qualitätvolle Ausstattung, darunter ein Mariengnadenbild des Meisters von Seeon um 1425, sondern auch durch einen einzigartigen Wallfahrtskult um ein heiliges Buch. Die neuromanische Pfarrkirche St. Bartholomäus in Kraiburg, wo wir auch das Mittagessen einnehmen werden, besitzt eine einheitliche Ausmalung durch den Redemptoristenkünstler Max Schmalzl (1897).

Am Nachmittag widmen wir uns drei Kirchenbauten, die durch die Grafen von Taufkirchen auf der nahen Guttenburg beeinflusst wurden: Die Wallfahrtskirche in Fisslkling mit angeschlossener Eremitage, die Kirche St. Michael in Frauendorf sowie die jüngst restaurierte Wallfahrtskirche Mariä Geburt (Hofwies) in Guttenburg.

Allgemeine Hinweise zu den Tagesfahrten:

Die Teilnehmerzahl ist bei allen Fahrten auf 25 Personen beschränkt.

Auch wenn alle Stationen bei den einzelnen Terminen vor Drucklegung fest zugesagt waren, kann es kurzfristig zu Programmänderungen kommen. Dafür bitten wir um Verständnis.

Busabfahrt für alle Tagesfahrten:

ZOB – Zentraler Omnibusbahnhof bei der Hackerbrücke um 8:30 Uhr

Die Tagesfahrten kosten pro Vereinsmitglied 55,-- €, für Gäste 65,-- €; Teilnahmegebühr sind die Busfahrt sowie sämtliche Eintrittspreise u.ä. enthalten.

Wir bitten um rechtzeitige Überweisung auf das Vereinskonto bei der LIGA-Bank: IBAN: DE08 7509 0300 0002 1756 90.


STUDIENFAHRT

DONNERSTAG, 03. BIS SAMSTAG, 05. SEPTEMBER 2026
NACH OBERÖSTERREICH IN DEN INNKREIS


Mehrtages-Studienfahrt in den Innkreis
Heute zum Bundesland Oberösterreich gehörend, war das Innviertel bis 1779 Teil des Kurfürstentums Bayern. Es besteht aus den drei Bezirken Braunau, Ried und Schärding, und liegt – wie der Name schon sagt – in einem durch einen Innbogen geformten Landstrich rechts des Inn.

Das Innviertel zeichnete sich ursprünglich durch seinen dörflichen Charakter in sanfter, hügeliger Landschaft aus. Auch wenn das Innviertel heute strukturell teilweise stark verändert ist, sind dennoch alte, romantische, auch historisch bedeutende Orte, von denen wir einige aufsuchen werden, erhalten geblieben:

  • die ehemalige Augustinerstiftskirche in Suben mit ihrer luftig-sprühenden Rokokoausstattung,
  • die mächtige, prachtvolle Anlage des nie säkularisierten Augustinerchorherren-stiftes Reichersberg,
  • die breit ruhende gotische Hallenkirche von Neukirchen an der Enknach, das wohl älteste Marienheiligtum Oberösterreichs, mit teilweise herausragender gotischer Ausstattung und
  • die ehemalige Stiftskirche Ranshofen, eine barockisierte gotische Stufenhalle.

Auch können wir bei dieser Fahrt unsere Niederbayern-Erkundungen des letzten Jahres mit dem Besuch der ehemaligen Klosterkirchen und Klosteranlagen in Vornbach am Inn (Benediktiner) und Raitenhaslach (Zisterzienser) nochmals vertiefen.

Unser Quartier werden wir im Brauereigasthof Träger in der „Hauptstadt“ des Innviertels, in Ried im Innkreis, beziehen. Eine wunderschöne kleine Stadt mit der typischen Inn-Salzach-Bauweise, die wir auch aus Burghausen oder Wasserburg kennen.

Über weitere Details zum Programmablauf informieren wir in einem separaten Rundschreiben.

ORGRANISATORISCHES ZUR STUDIENREISE

Termin:
Donnerstag, 03. bis Samstag, 05. September 2026

Teilnehmerzahl:
Es können 25 Personen mitfahren. – Sofern nach Anmeldeschluss noch Plätze frei sind, nehmen wir gerne Gäste mit.

Hotel:
Brauereigasthof & Hotel Träger
Roßmarkt 27, AT-4910 Ried im Innkreis
Telefon +43 7752 82160
eMail: office@hotel-traeger.at

Führungen:
Die Fahrt leiten Prof. Dr. Ludwig Mödl und Dr. Norbert Jocher.
Weitere Führungen übernehmen u.a. der Diözesankonservator des Bistums Regensburg, Dr. Daniel Rimsl sowie lokale Führerinnen und Führer.

Preise:
Pro Person im Doppelzimmer: 445,00 Euro
Einzelzimmer: 475,00 Euro

Im Preis sind folgende Leistungen inbegriffen:
Busfahrt, 2 x Übernachtung/ Frühstück, Führungen und Eintrittsgelder

Organisation:
Die Organisation der Reise übernimmt wieder die „Bustouristik Wiesheu“ in Oberappersdorf. Eine Reiserücktrittskosten-Versicherung kann auf Wunsch direkt über Bustouristik Wiesheu abgeschlossen werden.

Sobald Ihre Anmeldung beim Verein für Christliche Kunst eingegangen ist, erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Wenn feststeht, dass die Reise stattfindet, schickt Ihnen die Firma Wiesheu die Teilnahmebestätigung. Darin werden Ihnen auch die Angaben zu Zahlung, Möglichkeiten zum Abschluss einer Reiserücktrittskosten-Versicherung, die Abfahrt und weiteres mitgeteilt.

Anmeldung:
Ihre verbindliche Anmeldung sollte bitte bis 10. August 2026 in der Geschäftsstelle des Vereins eingegangen sein.

Bitte schicken Sie Ihre Anmeldung per Anmeldebogen oder formlos oder an:

Verein für Christliche Kunst in München e.V.
Schrammerstraße 3
80333 München

oder: info@vck-muenchen.de.

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